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JPMorgan-Chef warnt vor Börsencrash – mit Folgen für den Krypto-Markt

Der JP Morgan-Chef rechnet mit einer harten Korrektur in den nächsten zwei Jahren, gerade im KI-Bereich. Das würde auch Krypto treffen.
  • In einem BBC-Interview schlägt Jamie Dimon, der CEO von JPMorgan Chase, Alarm: Die Gefahr eines starken Einbruchs an den US-Aktienmärkten sei deutlich höher, als die meisten Investoren derzeit annehmen.
  • Dimon sieht die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur innerhalb der nächsten sechs Monate bis zwei Jahre als realistisch, getrieben von geopolitischen Spannungen, hoher Staatsverschuldung und einer globalen Aufrüstungsspirale. Er schätzt sie auf 30 Prozent.
  • „Das Maß an Unsicherheit sollte in den Köpfen der Menschen höher sein als normal“, so Dimon, der vor einer Überhitzung durch den KI-Hype warnt, ähnlich wie vor der Dotcom-Blase Ende der 1990er.
  • Der Banker, der einst als möglicher Finanzminister oder Präsidentschaftskandidat gehandelt wurde, kritisierte zugleich die zunehmende Unzuverlässigkeit der USA auf der Weltbühne und sprach sich für stärkere militärische Investitionen aus: “Statt Krypto sollten wir lieber Kugeln und Bomben horten.”
  • Die Korrelation zwischen Bitcoin und dem S&P 500 liegt derzeit auf einem hohen Niveau – jüngste Analysen zeigen Werte von rund 0,8 bis 0,9. Damit bewegt sich Bitcoin so eng mit dem US-Aktienmarkt wie seit Jahren nicht mehr. Ein Börsencrash würde demnach mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Krypto-Märkte hart treffen. In Phasen starker Risikoaversion ziehen Investoren Kapital aus spekulativen Anlagen ab. Dazu zählen auch Kryptowährungen.
  • Trotz seiner Warnungen äußerte sich Dimon optimistisch über die wirtschaftliche Entwicklung in Großbritannien und lobte Finanzministerin Rachel Reeves für ihre wirtschaftspolitischen Reformen.
  • Jamie Dimon gilt seit Jahren als einer der schärfsten Krypto-Kritiker der Wall Street. Immer wieder bezeichnete er Bitcoin als “wertlos”, “Betrug” oder “Hype ohne Substanz” und warnte davor, dass Regierungen Kryptowährungen eines Tages “komplett verbieten” könnten.
  • Dennoch verfolgt seine Bank JPMorgan längst eine pragmatischere Linie: Das Institut betreibt mit JPM Coin ein eigenes Blockchain-Zahlungssystem für institutionelle Kunden und nutzt Distributed-Ledger-Technologie für internationale Transaktionen. Zudem arbeitet JP Morgan mit globalen Banken an Tokenisierungsprojekten und On-Chain-Zahlungslösungen, etwa über das Netzwerk Onyx.
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