Ein zentrales Merkmal von X-Perps ist die Integration in ein einheitliches Kontomodell, das fortschrittliche Margin-Funktionen wie Multi-Asset- und Portfolio-Margin unterstützt. Hierbei werden Spot- und Derivatepositionen innerhalb eines einzigen Risikorahmens miteinander verrechnet. Dies senkt die Margin-Anforderungen für abgesicherte Positionen und steigert die Kapitaleffizienz der Trader.
Als Sicherheiten akzeptiert die Plattform neben Krypto-Assets auch Euro und US-Dollar ohne vorherige Konvertierung. Das System basiert auf der globalen Infrastruktur von OKX, die eine niedrige Latenz und tiefe Liquidität für die Orderverarbeitung bereitstellt. Ein Funding-Rate-Mechanismus sorgt zudem für eine Angleichung der Derivate-Preise an den zugrunde liegenden Spotmarkt.
Mit dem Start in Europa reagiert OKX auf die steigende Nachfrage nach regulierten Handelsinstrumenten. Laut Erald Ghoos, CEO von OKX Europe, ist Europa ein zentraler Markt für digitale Vermögenswerte. Das Ziel sei es, Tradern das vertrauenswürdigste Umfeld für den Derivatehandel zu bieten.
Zum Start umfasst das Angebot Handelspaare für Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Solana (SOL), sowie weitere Altcoins wie ADA, DOGE, XRP und SUI. Um den Zugang zu den Hebelprodukten zu erhalten, müssen Nutzer vorab eine Angemessenheitsprüfung bestehen und ihre Handelserfahrung nachweisen. Begleitend baut das Unternehmen seine Lernressourcen aus, um über Risiken wie Liquidationsschwellen und Hebelwirkungen aufzuklären.
Die Plattform unterliegt der Aufsicht der Malta Financial Services Authority. Sicherheitsmechanismen wie ein Schutz vor negativem Kontostand und monatliche Proof-of-Reserves-Berichte sollen den Schutz der Kundengelder gewährleisten.

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