JPMorgan akzeptiert Bitcoin und Ethereum als Kreditsicherheit
Was vor Jahren undenkbar schien, wird Realität: JPMorgan lässt erstmals Bitcoin und Ethereum als Kreditsicherheiten zu.
JPMorgan Chase plant, bis Ende des Jahres Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) als Kreditsicherheiten zu akzeptieren. Das Programm richtet sich an institutionelle Kunden weltweit und nutzt einen externen Verwahrer, der die hinterlegten Token absichert.
Der Schritt markiert einen historischen Wandel für die größte US-Bank, deren CEO Jamie Dimon Bitcoin noch vor wenigen Jahren als “Betrug” verspottete. Jetzt reiht sich die Kryptowährung in dieselbe Kategorie wie Aktien, Anleihen und Gold ein: als verpfändungsfähiges Vermögensgut.
Die neue Initiative baut auf JPMorgans früherer Entscheidung auf, bereits Krypto-ETFs als Sicherheiten für Kredite zu akzeptieren. Damit rückt die Bank die Integration digitaler Assets näher in das Herz des globalen Finanzsystems.
Regulatorische Lockerungen unter der Trump-Regierung haben den Weg für die Wall Street geebnet. Auch Konkurrenten wie Morgan Stanley, Fidelity, State Street und BNY Mellon erweitern ihre Krypto-Angebote, von Verwahrung über Tokenisierung bis hin zu direktem Zugang für Kunden.
JPMorgan zählt zu den aktivsten Großbanken im Blockchain-Bereich. Mit seiner hauseigenen Plattform Onyx betreibt das Institut bereits seit 2020 eines der fortschrittlichsten Blockchain-Netzwerke im Finanzsektor. Über Onyx wickelt die Bank täglich Milliarden an Transaktionen in tokenisierter Form ab, mit über 800 Finanzinstituten. Man betreibt auch den JPM Coin, eine eigene Stablecoin-Lösung.
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