Jobabbau: BMW schließt Abfindungsprogramm für Mitarbeiter

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 184
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Das Emblem von BMW.
- unsplash.com

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Weil Tausende Beschäftigte das Unternehmen verlassen wollen, schließt BMW sein Abfindungsprogramm vorzeitig. Man habe das Ziel des freiwilligen Aufhebungsprogramms frühzeitig erreicht, heißt es vom Autobauer. Erst vor knapp drei Wochen hatten Zehntausende Mitarbeiter in Deutschland ihre Abfindungsangebote erhalten. Bis Mitte November soll das Programm nun abgeschlossen werden.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Dann sollen alle Interessenten wissen, ob ein Aufhebungsvertrag zustande kommt, heißt es aus Kreisen. Dies werde bei den meisten, aber nicht allen Interessenten der Fall sein. Weitere Anmeldungen für das Programm sind nicht mehr möglich.

BMW hatte das Abfindungsprogramm in Deutschland im Sommer bekanntgegeben, ohne eine konkrete Zielzahl zu nennen. Damals hatte es aus Konzernkreisen aber auch geheißen, dass weltweit etwa 8.000 Jobs abgebaut werden, gut die Hälfte davon in Deutschland. Daraus ergibt sich, dass wohl um die 5.000 Mitarbeiter Interesse am Abfindungsprogramm angemeldet haben.

System zeitweilig überlastet

Als die Abfindungsangebote Anfang Oktober veröffentlicht wurden, war das Interesse der Mitarbeiter, ihr persönliches Angebot zu sehen, so groß, dass Kreisen zufolge vorübergehend die Systeme überlastet waren. Dies habe aber nur für einige Stunden gegolten. Jeder, der Interesse gehabt habe, haben es anmelden können.

Werte aus dem Artikel:
BMW Aktie 57,64 € +1,30%

Viele Angebote wohl deutlich sechsstellig

Aus früheren Aussagen des Konzerns lässt sich ableiten, dass die Rückstellungen für das Abfindungsprogramm gut eine Milliarde Euro betragen. Rein rechnerisch dürften sich also viele Abfindungsverträge deutlich im sechsstelligen Bereich bewegen.

Ursprünglich hatte BMW als Ziel für das Abfindungsprogramm Oktober 2027 genannt. Dies bezieht sich aber auf das späteste Ende für die Arbeitsverhältnisse. Wie aus Kreisen zu hören ist, wird auch jetzt nicht jeder Vertrag sofort enden.

Das Abfindungsprogramm wendete sich in Deutschland nur an sogenannte indirekte Mitarbeiter, also etwa Verwaltung oder Entwicklung. Beschäftigte in der Produktion waren explizit ausgeschlossen. Daher sind insbesondere Mitarbeiter in München betroffen - einfach, weil dort die meisten Menschen außerhalb der Produktion arbeiten./ruc/DP/mis


Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NG4JG38 , DE000NG30WM1 , DE000NB7W0Z9 , DE000NB6VNT7 , DE000NB7P782 , DE000NB7Q103 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend

Weitere Vorteile:

  • Kursalarme
  • Watchlists & Musterdepots
  • Börsenspiele & Community-Forum
  • Historische Kurse im CSV-Format
  • News & Themen abonnieren