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Japanischer Telekomriese KDDI steigt bei Krypto-Börse Coincheck ein

KDDI steigt mit 65 Millionen US-Dollar bei Coincheck ein. Der Telekomriese will damit den Krypto-Zugang in Japan ausbauen.

Der japanische Telekomriese KDDI beteiligt sich an der Coincheck Group. Nach Abschluss eines Deals über 65 Millionen US-Dollar soll KDDI künftig 14,9 Prozent an dem Betreiber der Krypto-Börse Coincheck halten. Wie Coincheck am Mittwoch mitteilte, zeichnet KDDI 28,5 Millionen neu ausgegebene Aktien der Coincheck Group zu einem Preis von 2,28 US-Dollar je Aktie. Der Abschluss der Transaktion wird im Juni erwartet.

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Parallel dazu haben Coincheck und KDDI eine strategische Partnerschaft vereinbart. Sie umfasst unter anderem Kundenvermittlungen, Umsatzbeteiligungen und Vermittlungsgebühren. Ziel ist es, den Zugang zu Krypto-Angeboten in Japan über die Verbraucherkanäle von KDDI und die Handels-, Verwahr-, Staking- und Asset-Management-Dienste von Coincheck auszubauen.

KDDI baut Krypto-Strategie aus

KDDI arbeitet bereits seit mindestens 2023 an eigenen Krypto-Angeboten. Damals startete der Konzern mit “αU” einen Metaverse-Dienst, zu dem ein NFT-Marktplatz und eine Krypto-Wallet gehören. Den Vorstoß vertiefte KDDI später durch eine Kapital- und Geschäftspartnerschaft mit HashPort, einem japanischen Entwickler von Krypto-Wallets. Der Deal war mit Plänen verbunden, Ponta-Treuepunkte in Stablecoins und Kryptowährungen umzuwandeln. Nutzer sollten diese Vermögenswerte anschließend in au-PAY-Geschenkkarten tauschen können.

Im Rahmen der neuen Vereinbarung erhält KDDI Registrierungsrechte für die Aktien sowie das Recht, bei der nächsten Hauptversammlung der Coincheck Group ein nicht-geschäftsführendes Vorstandsmitglied zu nominieren. Diese wird voraussichtlich im September stattfinden.

Die niederländische Muttergesellschaft von Coincheck ging Ende 2024 unter dem Ticker CNCK an die Nasdaq. Zuvor hatte sich ein geplanter Börsengang über einen SPAC verzögert. Seitdem baut das Unternehmen sein Angebot für institutionelle Krypto-Kunden aus, unter anderem durch die Übernahme des Digital-Asset-Prime-Brokers Aplo.

Der Sektor steckt währenddessen in einer seiner schwersten Krise: So schlimm steht es wirklich um Krypto.

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