- Irans Justiz kündigt Schnellverfahren für Prozesse an.
- Besondere Kammern mit erfahrenen Richtern werden eingerichtet.
- Die aktuellen Proteste sind die schwersten seit drei Jahren.
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Der Justizchef erklärte weiter, dass seine Behörden angewiesen worden seien, bei Bedarf vor Ort präsent zu sein. Justizbeamte sollen sich über die Demonstrationen informieren und die Proteste aus nächster Nähe beobachten.
Ähnliche Schnellverfahren hatte die Justiz bereits nach dem Krieg gegen Israel vor gut einem halben Jahr angeordnet, um mutmaßliche Kollaborateure mit dem Erzfeind schneller zu verurteilen. Bei den großen Protestwellen der vergangenen Jahre war dies ebenfalls ein übliches Vorgehen.
Die aktuellen Proteste, ausgelöst zunächst durch die massive Wirtschaftskrise, sind die schwersten seit drei Jahren. Im Herbst 2022 waren Menschenmassen unter dem Motto "Frau, Leben, Freiheit" auf die Straße gegangen. Im Zusammenhang mit den Aufständen ließ die Justiz danach mindestens 12 Menschen hinrichten./arb/DP/zb
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