So verteuerte sich Terbium, das unter anderem in leistungsfähigen Magneten, Halbleitern eingesetzt wird, um knapp 28 Prozent, Yttrium, das für Hochleistungskeramik wichtig ist, um 17 und Gadolinium, zu dessen Anwendungsbereichen ebenfalls Magnete zählen, um 15 Prozent.
"Hier wird die aktuelle Unsicherheit deutlich", sagt vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. "Die chinesischen Exportkontrollen für seltene Erden und Magnete treiben die Preise zusätzlich in die Höhe. Hier wird dringend Stabilität benötigt."
Im Zuge der Kontrollen, die China während des eskalierten Zollstreits mit den USA verhängt hatte, wuchs bei Industriebetrieben die Angst vor Produktionsstopps, weil etwa Elektromotoren und Sensoren ohne die Materialien nicht auskommen.
Noch stärker als die seltenen Erden insgesamt verteuerte sich Gold (Goldkurs), das um 15 Prozent zulegte./ruc/DP/nas
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.