NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitag seine zwischenzeitlichen Gewinne bis auf 1,1849 US-Dollar nicht gehalten. Die Gemeinschaftswährung konnte somit nicht nachhaltig von Meldungen über eine Öffnung der Straße von Hormus für Handelsschiffe profitieren. Im New Yorker Handel notierte der Euro wieder unter 1,18 Dollar (Dollarkurs) mit zuletzt 1,1780 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1797 (Donnerstag: 1,1782) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,8476 (0,8487) Euro gekostet.
Im europäischen Nachmittagshandel sorgten Fortschritte auf dem Weg zu einem Ende des Iran-Kriegs für eine allgemein freundliche Stimmung an den Finanzmärkten, die auch den Kurs des Euro stützte. Der Iran will Handelsschiffen wieder die Durchfahrt durch die Straße von Hormus für die verbleibende Dauer der geltenden Waffenruhe erlauben.
Zudem sorgte die Maßnahme für einen deutlichen Rückgang der Preise für Öl (Rohöl) und Gas, was die Inflationserwartungen an den Märkten dämpfte. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs ist die Inflation in der Eurozone spürbar gestiegen. Zuletzt hatte EZB-Präsidentin Christine Lagarde vor Inflationsgefahren wegen des Nahost-Kriegs gewarnt. "Er wird sich kurzfristig durch höhere Energiepreise erheblich auf die Inflation auswirken", sagte Lagarde beim Internationalen Währungsfonds (IWF). Die mittelfristigen Folgen hingen von der Intensität und Dauer des Konflikts ab./ajx/jkr/he
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