Auch im Vergleich zum Startquartal dieses Jahres blieb die Erwerbstätigenzahl von April bis Juni mit rund 46,0 Millionen nahezu unverändert. Saisonbereinigt kamen nur rund 7.000 zusätzliche Erwerbstätige dazu.
Arbeitsleistung gesunken
Alle zusammen leisteten in den drei Monaten rund 14,4 Milliarden Arbeitsstunden. Das waren 0,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Um genau diesen Wert ging auch die durchschnittliche Arbeitsleistung pro Beschäftigtem auf 315,4 Stunden zurück, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung berechnet hat.
In der Industrie wie auch im Baugewerbe gingen erneut Jobs verloren. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es 141.000 weniger Erwerbstätige im produzierenden Gewerbe (-1,7 Prozent) und 21.000 weniger am Bau (-0,8 Prozent). Diese Verluste wurden durch mehr Beschäftigung im Dienstleistungsbereich ausgeglichen. Hier waren 178.000 Menschen mehr tätig als ein Jahr zuvor./ceb/DP/jha
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