- Eine schärfere Mietpreisbremse verschärft die Wohnungsnot.
- Mieten für neue Wohnungen sind 30-50 Prozent höher.
- Fuest fordert Maßnahmen zur Förderung des Wohnungsbaus.
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Fuest reagierte damit auf die Forderungen von Justizministerin Stephanie Hubig (SPD), die Mietpreisbremse zu verschärfen. Fuest und seine Kollegen am Ifo-Institut hingegen argumentieren, dass die Deckelung der Mieten sowohl den Wohnungsbau bremst als auch den Wohnungsmarkt insgesamt einfrieren lässt, weil Mieter aus Furcht vor höheren Mieten bei einem Wohnungswechsel kaum noch umziehen.
Hohe Neubaumieten großes Hindernis bei Wohnungssuche
Nach Berechnungen der Münchner Wirtschaftswissenschaftler sind die Mieten für neue Wohnungen mittlerweile im Schnitt 30 Prozent höher als die Bestandsmieten, in begehrten Großstädten sogar bis zu knapp 50 Prozent. Ein Effekt ist nach Fuests Einschätzung, dass viele Menschen in für sie zu großen Wohnungen bleiben, weil der Umzug in eine kleinere Bleibe dennoch mit einer noch höheren Miete verbunden wäre.
Fuest plädierte stattdessen dafür, den Wohnungsbau anzukurbeln: "Wichtig wären Maßnahmen, die den Wohnungsbau fördern und die Nutzung des Bestands verbessern."/cho/DP/zb
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