Er wies darauf hin, dass manche Teile der iranischen Atom-Infrastruktur die Angriffe überstanden hätten. Zur Frage, ob die Angriffe Israels und der Vereinigten Staaten das Atomprogramm um Jahre oder nur um Monate zurückgeworfen habe, wollte sich Grossi nicht äußern. "Ich mag den Ansatz nicht, dies wie mit einer Sanduhr zu betrachten", sagte er.
Medien: US-Angriff hat Atomprogramm nur verlangsamt
Einem Geheimdienstbericht zufolge sollen die US-Angriffe im Iran das Atomprogramm nur um einige Monate zurückgeworfen haben. Eine erste Einschätzung komme zu dem Schluss, dass das Bombardement vom Wochenende die unterirdischen Atomanlagen nicht komplett zerstören konnte, wie die Zeitung "New York Times" und der Sender CNN berichteten.
"Die Militäroperation hat ihre eigene Logik, und ich bin nicht hier, um zu beurteilen, ob sie gut oder schlecht ist. Wir haben die Situation, die wir eben haben", sagte Grossi weiter. Nun gehe es darum, mit dem Iran an langfristigen Lösungen zu arbeiten./al/DP/stw
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