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Hensoldt-Aktie nach den Zahlen: Das sieht jetzt gar nicht gut aus!

Die Anteile des Luftraumverteidigungsspezialisten Hensoldt fliegen am Donnerstag aus den Depots, nachdem das Unternehmen mit seinen Zahlen enttäuscht hat.
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Ein Hensoldt-Logo mit einem fallenden Candlestick-Chart.
Quelle: - KI-generiertes Symbolbild (ChatGPT).
Hensoldt AG 80,84 € Hensoldt AG Chart +0,07%
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RENK Group AG 55,01 € RENK Group AG Chart +3,95%
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Rheinmetall AG 1.495,2 € Rheinmetall AG Chart -0,13%
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Hensoldt enttäuscht, Aktie gibt deutlich nach  und ist jetzt in Gefahr!

Neben den von Nvidia am Mittwochabend vorgelegten Quartalszahlen präsentieren in dieser Woche auch zahlreiche deutsche und europäische Konzerne ihre Geschäftszahlen für das abgelaufene Viertel- beziehungsweise Geschäftsjahr.

Dazu gehörte am Donnerstagmorgen auch der deutsche Verteidigungswert Hensoldt, ein Spezialist für elektronische Kampfführung und Luftraumverteidigung. Allerdings verpasste es das Unternehmen, trotz eines Umsatzwachstums von rund 10 Prozent zu überzeugen.

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Mit Verlusten von zwischenzeitlich fast 10 Prozent gehörten die Anteile am Donnerstag zu den größten Verlierern am deutschen Aktienmarkt, was auch die Aktien von Rheinmetall und Renk belastete. Für Anlegerinnen und Anleger ist das eine schlechte Nachricht, weil der Verkaufsdruck mit Blick in den Chart noch nicht vorbei sein dürfte.

Bärenflagge sorgt für neue Verkaufssignale

Die übergeordnete Aufwärtsbewegung der Hensoldt-Aktie ist in den vergangenen 12 Monaten einem Seitwärtstrend gewichen. Zwar gelang den Käuferinnen und Käufern im vergangenen Herbst ein neues Allzeithoch bei knapp 120 Euro. Das war allerdings nicht durch die technischen Indikatoren unterstützt, welche im Unterschied zur Aktie keine höheren Notierungen verzeichnen konnten und damit bearishe Divergenzen lieferten.

Seither geht es für die Aktie bergab, wobei es in den vergangenen Wochen zu einer Gegenbewegung und einer zwischenzeitlichen Rückeroberung der gleitenden Durchschnitte gekommen ist, die von den Bullen allerdings nicht verteidigt werden konnte.

Mit der Rückkehr in den flachen Aufwärtstrendkanal und dessen Unterschreiten am Donnerstag liegt damit eine Bärenflagge vor, die als Trendfortsetzungssignal gilt. Anlegerinnen und Anleger müssen sich daher auf weitere Verluste einstellen.

Die Verluste dürften kurz- und mittelfristig anhalten

Diese These wird erhärtet durch den anhaltenden Abwärtstrend im Trendstärkeindikator MACD. Auch der RSI konnte zuletzt zulegen, dessen Aufwärtstrend wird aber mit der Rückkehr in den überkauften Bereich gebrochen, womit es an technischer Stärke für eine rasche Gegenwehr fehlen dürfte. Der MACD fällt am Donnerstag außerdem wieder unter die Nulllinie zurück, was eine neue Abwärtsbewegung anzeigt.

Damit dürfte in den kommenden Tagen die Unterstützung bei 70 Euro attackiert werden. Wenngleich hier eine Rebound-Chance besteht, sollten sich Investoren von diesem Support nicht allzu viel erhoffen, weil die Abwärtsbewegung gerade erst an Tempi gewinnt. Das dürfte mittelfristig zu Kursen um 60 Euro oder darunter führen.

Aufhellen würde sich das Chartbild erst wieder für Notierungen oberhalb der 200-Tage-Linie bei rund 89 Euro. Für dieses Szenario liefern die Indikatoren jedoch keine Indizien.

Fazit: Auf diesem Bewertungsniveau kein Investment-Case!

Auch von fundamentaler Seite aus fällt es schwer, für eine rasche Erholung zu plädieren. Für 2026 ist das Unternehmen mit dem 53-Fachen seiner erwarteten Gewinne bewertet. Das ist für einen Konzern mit einer Wachstumsrate im niedrigen zweistelligen Prozentbereich schlicht zu viel und liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt. Auch bei vielen anderen Kennziffern kann Hensoldt nicht überzeugen.

Das macht die Aktie nicht nur teuer, sondern sorgt auch dafür, dass innerhalb der Branche ausreichend viele Alternativen zur Verfügung stehen, denen Investoren jederzeit den Vorzug geben könnten. Von einem Investment ist auf dem aktuellen Bewertungsniveau daher trotz fortgesetztem Unternehmenswachstum abzuraten.

Autor: ARIVA.DE Redaktion/Max Gross


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