- Rehlinger bezeichnet den Umbau zur grünen Stahlproduktion als Musterbeispiel.
- Die Transformation kostet rund 4,6 Milliarden Euro.
- Die Inbetriebnahme ist für 2028/29 geplant.
- SpaceX-Hype:
Diese 3 Aktien fliegen unter dem Radar! (hier klicken)
"Und wir stehen hier, und ich glaube, das kann man ohne jegliche Übertreibung sagen, auf dem größten europäischen Brownfield-Projekt in Europa. Das findet nirgendwo anders statt als hier bei uns im Saarland", sagte Rehlinger bei einem Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Standort Dillingen.
Die Stahl-Holding-Saar (SHS) sei ein Pionier auf diesem Feld. "Andere haben auch schon angefangen, nicht ganz so umfangreich, andere nicht so schnell, und einige haben sich gar nicht bewegt", sagte Rehlinger.
Es sei notwendig, auch dafür zu sorgen, dass diejenigen, die sich zuerst bewegt hätten mit fest verabredeten Regelungen, "auch den notwendigen Schutz genießen, den man braucht, damit man auch als gutes Beispiel für die Zukunft vorausgehen kann", sagte Rehlinger, ohne die Diskussion über mögliche Lockerungen von Umwelt-Zielen oder Entlastungen anderer Branchen direkt zu erwähnen.
"Echte Mutmachergeschichte"
Die Umstellung auf grünen Stahl im Saarland sei "eine echte Mutmachergeschichte". Natürlich könne man Stahl auch anderswo produzieren. Mit Blick auf die Verteidigungsindustrie laufe man aber Gefahr, sich von anderen Staaten abhängig zu machen. "Das können wir uns an dieser Stelle nicht erlauben."
Die Transformation an der Saar kostet rund 4,6 Milliarden Euro. Bund und Land fördern das Vorhaben mit 2,6 Milliarden Euro - den Rest zahlen die Unternehmen selbst.
Erste Bauwerke schon fertig
Die Transformation liege "aktuell im Zeitplan", sagte eine Sprecherin der SHS. Auf den Baufeldern in Völklingen und Dillingen sind rund 120 Gebäude geplant. "Erste Bauwerke sind fertiggestellt und der Hochbau hat begonnen." Die Inbetriebnahme sei für 2028/29 geplant.
SHS beteiligt sich an zudem an einem neuen Projekt "Y-SIC" zur Herstellung von Siliziumkarbid. Ziel sei, Siliziumkarbid auf dem Gelände von Dillinger erstmals in Europa wettbewerbsfähig zu produzieren. Der Werkstoff biete Potenzial vor allem in der Halbleiterindustrie, hieß es./rtt/DP/jha
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.