- Bestellungen im Maschinenbau stiegen um sieben Prozent.
- Bestellungen aus dem Ausland legten um 14 Prozent zu.
- Der Maschinenbau beschäftigt rund eine Million Menschen.
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Zwar blieb das Inlandsgeschäft schwach mit einem Rückgang von 9 Prozent. Dafür sprangen die Bestellungen aus dem Ausland um 14 Prozent hoch. "Ein hohes Volumen an Bestellungen für Großanlagen verschaffte dem Nicht-Euro-Geschäft ein Plus von real 20 Prozent", so der VDMA. Die Bestellungen aus dem Euro-Raum stiegen um 2 Prozent.
Was unterm Strich bleibt
Für die elf Monate von Januar bis November 2025 steht damit unterm Strich eine Stagnation auf Vorjahresniveau in den Auftragsbüchern. "Für das neue Jahr ist noch keine echte Auftragsdynamik absehbar, die zu einem kräftigeren Wachstum führen würde", sagte VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt.
Gerade um die Inlandsnachfrage zu stärken, bleibe die Politik in der Pflicht. "Ankündigungen von Bundeskanzler (Friedrich) Merz, es sei nun höchste Priorität, die Wirtschaft anzukurbeln, hören wir gerne. Aber den Worten müssen jetzt Taten folgen."
Was der Verband fordert
Dazu brauche es dringend Reformen - unter anderem niedrigere Unternehmensteuern "deutlich vor 2028", eine Rentenreform, eine Flexibilisierung des Arbeitsmarkts und Bürokratieabbau.
Der Maschinenbau ist die zweitgrößte deutsche Industriebranche nach dem Autobau und beschäftigt hierzulande rund eine Million Menschen. Die Konjunkturflaute auf dem Heimatmarkt und die hohen US-Zölle unter Präsident Donald Trump machen der Branche zu schaffen./als/DP/zb
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