Nachdem das Edelmetall letzte Woche noch unter Hinweisen auf eine Entspannung im Handelsstreit gelitten hatte, rückten nun mit dem anstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank die unsicheren Aussichten für den Welthandel und die US-Wirtschaft wieder in den Vordergrund. Die Fed wird zwar am Mittwoch voraussichtlich politischem Druck widerstehen und ihre Leitzinsen nicht senken. Angesichts der erratischen Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump aber ist das Umfeld für die Geldpolitik sehr unsicher.
So hatte Trump zwar einerseits in einem NBC-Interview gesagt, dass er bereit sei, die Zölle für chinesische Waren irgendwann zu senken. Denn die Abgaben seien jetzt so hoch, dass die beiden größten Volkswirtschaften der Welt im Grunde genommen keine Geschäfte mehr miteinander machen. Kurze Zeit später sagte der US-Präsident jedoch, er habe nicht vor, noch diese Woche mit seinem chinesischen Amtskollegen zum Thema Handel zu sprechen.
Diese Aussagen Trumps sorgten am Kapitalmarkt ebenso für Nervosität wie der Plan des US-Präsidenten, Importzölle auf im Ausland produzierte Filme zu erheben. In einem insoweit wieder etwas unsicherer gewordenen Umfeld war Gold am Montag als Hort der Stabilität gefragt./la/jsl/jha/
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.