dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 106

Gesetz zur Schuldnerberatung soll in Vermittlungsausschuss

BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung ruft den Vermittlungsausschuss an, um zwischen Bundestag und Bundesrat einen Kompromiss zum geplanten Gesetz zu Beratungsangeboten für Menschen mit Schuldenproblemen zu suchen. Das hat das Bundeskabinett beschlossen.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit (Symbolbild).
Quelle: - ©unsplash.com:

Die Länderkammer hatte das Gesetz zum Zugang von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu Schuldnerberatungsdiensten am Freitag gestoppt. Es verpflichtet die Länder, ein flächendeckendes Netz für eine in der Regel kostenlose Schuldnerberatung sicherzustellen.

Unkalkulierbare Kosten

Die Länder werfen dem Bund vor, dass im Gesetz die Auswirkungen auf die Haushalte von Ländern und Kommunen nicht hinreichend genannt würden. Sollte das Gesetz zu Mehrbelastungen führen, müsse der Bund sicherstellen, dass er diese ausgleicht. Außerdem gab es Kritik an konkreten Vorgaben für die Art und Weise der Beratung.

Der Bundesrat sah vor allem Änderungen an dem Regierungsentwurf, die im parlamentarischen Verfahren vorgenommen wurden, kritisch. Aus dem Bundesjustizministerium hieß es, man sehe in Bezug auf das Vorhaben einen großen Einigungswillen. Mit dem Entwurf sollen auch Vorgaben der Europäischen Union umgesetzt werden./abc/DP/zb

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend