GdP: Schnelle Urteile nach Krawallen wären wirksam

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 135
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Ein Richterhammer (Symbolbild).
- pexels.com

BERLIN (dpa-AFX) - Nach den gewaltvollen Ausschreitungen vom Wochenende fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) schnelle Urteile für die Verantwortlichen. Er erwarte, dass innerhalb der nächsten zehn Tage die ersten Verurteilungen stattfänden, sagte GdP-Chef Jochen Kopelke im Deutschlandfunk. Man wolle mit diesen Krawalltätern nicht in zwei Wochen wieder zu tun haben. Wenn der Rechtsstaat den Straftätern eine Strafe gebe, würde das wirken. Mit Blick auf die Silvesterkrawalle vor einigen Jahren sagte Kopelke, hier warte man noch immer auf Urteile.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Kopelke zeigte sich ermüdet von der aktuellen Diskussion um Nationalitäten und Hautfarbe. Die Stadtbild-Debatte keime gerade wieder auf, weil die aktuellen Bilder die Leute fassungslos zurückließen. "Und jetzt streiten sich zwei Bundesminister, wie man das beschreibt, während wir in der Polizei sagen: Das gibt es doch nicht. Die Debatten kennen wir. Löst bitte das Problem, dass hier Krawallmacher, dass hier Straftäter sind, die die Versammlungen anderer Gruppen und ganzer Generationen zerstören."

Kopelke: "Brauchen harte Hand gegen Straftäter"

Auf die Frage einer pauschalen Diffamierung ganzer gesellschaftlicher Gruppen räumte Kopelke ein, dass das für diese verletzend sei - fragte aber zugleich, wie man die Menschen nun benennen solle. "Das sind die, die auf den Bildern sind. Wieso weiß man vorher, welcher Talahon, welcher junge Mann sich wieder nicht im Griff haben wird?" Die Gesellschaft finde keinen Umgang und keine Antwort auf dieses Kriminalitätsphänomen.

Die neuerliche Debatte zeige, dass Deutschland nicht begriffen habe, dass es ein Einwanderungsland sei. "Wir müssen anders mit den Menschen umgehen, die hier fleißig sind, und wir brauchen eine harte Hand gegen Straftäter."

Alexander Dobrindt (CSU) hatte mit Blick auf die Ausschreitungen von "gewaltbereiten linken Gruppen und migrantischen Chaoten" gesprochen. Unter anderem Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte widersprochen./thn/DP/zb



Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend

Weitere Vorteile:

  • Kursalarme
  • Watchlists & Musterdepots
  • Börsenspiele & Community-Forum
  • Historische Kurse im CSV-Format
  • News & Themen abonnieren