Vor der omanischen Botschaft in Rom versammelten sich zahlreiche Journalistinnen und Journalisten, wie eine dpa-Reporterin berichtete. Mehrere Konvois der Verhandlungsdelegationen trafen an der diplomatischen Vertretung im Nordwesten der italienischen Hauptstadt ein.
Streit um zentrale Frage der Urananreicherung
Die USA fordern von der iranischen Regierung, die Urananreicherung vollständig einzustellen - aus Sicht Washingtons eine notwendige Maßnahme, um eine Entwicklung iranischer Atomwaffen dauerhaft zu verhindern. Teheran weist diese Forderung zurück, zeigt sich jedoch bereit, das Atomprogramm wieder einzuschränken und strengere Kontrollen zu gewähren. Sollten die USA an ihrer Position festhalten, werde es keinen Deal geben, erklärte Araghtschi.
Experten sehen die Gespräche nun in einer Schlüsselphase. Angesichts der Differenzen ist die Atmosphäre rund um die Verhandlungen deutlich angespannt. US-Medienberichten zufolge plant Israel bereits einen möglichen Angriff auf iranische Atomanlagen, sollten die Gespräche scheitern. Irans Generalstab warnte vor einem Angriff und drohte mit einer entschiedenen Reaktion./arb/DP/jha
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