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Friedensgespräche in Moskau: Selenskyj auf alles vorbereitet

DUBLIN (dpa-AFX) - Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj wartet auf Ergebnisse der russisch-amerikanischen Gespräche in Moskau über ein Ende des Ukraine-Kriegs - und ist nach eigenen Worten auf alles vorbereitet. Sollte es die Chance für eine schnelle, globale Lösung geben, werde auf höchster Ebene weiterverhandelt, sagte er laut Übersetzer am Nachmittag während seines Besuchs in Irland. Auch auf ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump sei er vorbereitet.

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Türme der Basilius-Kathedrale in Moskau.
Quelle: - pixabay.com:

Der Staatschef schloss aber nicht aus, dass kein Durchbruch erzielt werde. Wenn die Verhandlungen weiter auf der Ebene eines Dialogs blieben, sei die Ebene der kommenden Gespräche nicht so hoch. Er forderte aber erneut Ergebnisse. "Leider sterben Ukrainer", sagte Selenskyj.

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff wurde an diesem Dienstag zu Gesprächen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau erwartet. Verhandelt wird ohne die Beteiligung der Ukraine oder anderer europäischer Länder. Selenskyj bestätigte, am Montag mit Witkoff gesprochen zu haben. "Ich möchte bis heute Abend warten", sagte der Ukrainer, als er nach einer Einschätzung gefragt wurde.

Sicherheitsgarantien von großer Bedeutung

Selenskyj wiederholte die Forderung unter anderem nach Sicherheitsgarantien für einen langen Zeitraum. "Wir müssen den Krieg so beenden, dass Russland nicht innerhalb eines Jahres mit der dritten Invasion in zehn Jahren zurückkehrt", sagte er. "Sie haben ihr Ziel, unseren Staat zu besetzen, nicht erreicht." Weitere kritische Punkte des diskutierten Friedensplans seien territoriale Fragen sowie der Umgang mit den eingefrorenen russischen Milliardensummen in der EU.

Der irische Regierungschef Micheál Martin sicherte der Ukraine weitere Unterstützung zu. "Heute freue ich mich, bekanntgeben zu können, dass wir weitere 100 Millionen (Euro) für nicht-tödliche militärische Unterstützung sowie zusätzliche 25 Millionen Euro bereitstellen werden, um der Ukraine bei der Stabilisierung ihres Energiesystems zu helfen", sagte er./mj/DP/nas

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