Frei warnt vor 'unfruchtbaren' Personaldebatten

dpa-AFX  | 
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BERLIN (dpa-AFX) - Kanzleramtschef Thorsten Frei warnt vor weiteren Personaldebatten rund um Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU). "Ich will vor allen Dingen eine solche unfruchtbare Debatte nicht weiter verlängern. Das bringt uns doch nirgendwo hin", sagte Frei in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner". Der CDU-Politiker räumte schlechte Umfragewerte für die Regierung ein, betonte aber zugleich: "Das lösen wir doch nicht dadurch auf, dass wir über Personen quatschen."

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Hintergrund sind Medienberichte über Gedankenspiele in der Union zu einem möglichen Kanzlerwechsel angesichts der schwierigen Lage der schwarz-roten Koalition. Im Umfeld des Kanzlers hieß es daraufhin am Mittwoch, die Idee zeuge von einer "gefährlichen Lust an der Zündelei". Diese "wüste Spekulation" zeuge von bemerkenswerter Unkenntnis der Verfassung und der politischen Realität.

Frei betonte, man müsse sich jetzt auf gewaltige Herausforderungen konzentrieren. Entlastungen würden dort gebraucht, wo sie helfen, Wachstumskräfte zu entfalten. Reformen würden aber auch mit Einschnitten verbunden sein. "Wir müssen unangenehme Entscheidungen treffen", sagte der Kanzleramtschef. Er sprach von einer "Phase hoher Anspannung"./shy/DP/he



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