BERLIN (dpa-AFX) - Unionsfraktionschef Thorsten Frei hält es für "sehr klug und richtig", dass das Bundesfamilienministerium Vorkehrungen für die mögliche Einführung eines neuen Zivildienstes trifft. Die Bundesregierung bereite sich auf "Eventualitäten" vor, betonte der CDU-Politiker in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv. Für den Fall, dass es zu einer Wiedereinführung einer Wehrpflicht käme, müsse es auch einen entsprechenden Ersatzdienst geben.
Für dich zusammengefasst:
Die Regierung bereitet sich auf mögliche Eventualitäten vor.
Das Bundesfamilienministerium trifft Vorkehrungen für Zivildienst.
Ein Ersatzdienst könnte bei Wehrpflicht-Wiedereinführung nötig sein.
Frei versicherte, einen neuen Stand in der Wehrdienstdebatte gebe es nicht. Aber: "Für den Fall der Fälle kann man ja nie ausschließen, dass Entscheidungen schnell getroffen werden müssten. Dann müssen auch die sich daraus ergebenden Konsequenzen klar sein."
Das Bundesfamilienministerium hatte zuvor bestätigt, dass es Vorkehrungen für den Fall trifft, dass bei einer Rückkehr zur Wehrpflicht auch die Einführung eines neuen Zivildienstes notwendig werden sollte./wn/DP/jha
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