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EZB-Entscheidung: Wenn da nicht der starke Euro wäre, oder?

Noch Ende des vergangenen Jahres hätte mir wohl jeder in der Aussage beigepflichtet, dass die heutige EZB-Entscheidung wenig Spannung verspricht. Neue Prognosen werden erst wieder im März veröffentlicht und ohnehin hat nahezu jeder EZB-Offizieller unabhängig von seiner eigenen Haltung in den letzten Monaten betont, in was für einer guten Situation die EZB steckt und es keinen Grund für etwaige Änderungen gibt. Zu einem Teil waren derartige Aussagen sicherlich auch an die Erwartungen einzelner Marktteilnehmer gerichtet, die Ende des vergangenen Jahres bereits wieder über erste Zinserhöhungen spekuliert haben – was auch uns damals etwas zu schnell ging.

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Mittlerweile hat sich die Stimmung aber wieder gedreht. Statt Zinserhöhungen wurde zuletzt wieder über Zinssenkungen diskutiert. Vor allem natürlich, nachdem es für EUR-USD in der letzten Woche zeitweise über 1,20 ging und im Anschluss einige Offizielle nahezu panisch die Möglichkeit von Zinssenkungen ins Spiel brachten, sollte der Euro zu stark aufwerten. Wir hatten bereits am Freitag ausführlich dargelegt, dass man in diesem Jahr kaum von Euro-Stärke sprechen kann, der USD nur einfach noch schwächer war und das der Hauptgrund für höhere EUR-USD-Niveaus war, nicht eine wie auch immer ausgeprägte Euro-Stärke.

Dennoch dürfte es in der heutigen Pressekonferenz wohl einige Fragen zu dem Thema geben. Schließt die EZB-Präsidentin Christine Lagarde trotz der kaum vorhandenen Euro-Stärke Zinssenkungen bei höheren EUR-USD-Niveaus nicht aus, dürfte der Euro wieder etwas unter Druck kommen. Denn dann wäre erneut klargeworden, dass die EZB die mit einem schwächeren US-Dollar einhergehenden höheren EUR-USD-Niveaus nicht kampflos hinnehmen will, trotz des ganzen Geredes um eine stärkere Rolle des Euros an den internationalen Finanzmärkten.

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