LUXEMBURG (dpa-AFX) - In der Eurozone sind die Einzelhandelsumsätze im April stärker als erwartet gefallen. Die Erlöse sanken im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur einen Rückgang um 0,3 Prozent erwartet. Ausschlaggebend war ein deutlicher Umsatzrückgang an den Tankstellen infolge eines kräftigen Anstiegs der Preise für Benzin und Diesel nach dem Ölpreisschubs zu Beginn des Iran-Kriegs.
Für dich zusammengefasst:
Einzelhandelsumsätze in der Eurozone fielen um 0,4 Prozent.
Volkswirte erwarteten lediglich einen Rückgang von 0,3 Prozent.
Im April stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Prozent.
Allerdings wurden die Umsätze im Vormonat deutlich nach oben revidiert. Demnach sind die Erlöse im Einzelhandel im März um 0,8 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Zuvor hatte Eurostat einen Rückgang um 0,1 Prozent gemeldet.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Einzelhandelsumsätze im April um 1,0 Prozent. In dieser Betrachtung war ein Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet worden./jkr/jha/
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