MOSKAU (dpa-AFX) - Die Botschafter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens haben bei einem Treffen im russischen Außenministerium nach eigenen Angaben den jüngsten Aufruf ihrer Länder und Kiews zu Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Kriegs dargelegt. Dabei sei es auch um die Unterstützung der Aufforderung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu direkten Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine unter Beteiligung der USA und Europas gegangen, hieß es in einer Mitteilung nach dem Treffen. Die Botschafter trafen demnach den stellvertretenden russischen Außenminister Michail Galusin.
Für dich zusammengefasst:
Die Botschafter von drei Staaten trafen russische Diplomaten.
Das Treffen diente zur Diskussion über den Ukraine-Krieg.
Russland warf den Europäern Anstacheln zum Krieg vor.
Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premier Keir Starmer, der französische Präsident Emmanuel Macron und Selenskyj hatten sich am Sonntag in London getroffen und eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Darin riefen sie Kremlchef Wladimir Putin zu einer sofortigen Waffenruhe und Verhandlungen über ein Ende des vor mehr als vier Jahren von ihm befohlenen Kriegs gegen die Ukraine auf.
Moskau wirft Europäern Anstacheln zur Fortsetzung des Kriegs vor
Das russische Außenministerium teilte nach dem Gespräch mit, dass den Diplomaten eine "objektive Einschätzung der destruktiven Politik ihrer Führungen" zum Ukraine-Krieg dargelegt worden sei. Diese Politik ziele darauf, Kiew zur Fortsetzung des Kriegs anzutreiben auf Kosten und mithilfe der Koalition der Willigen, hieß es in der Mitteilung.
In der sogenannten Koalition der Willigen haben sich Unterstützerstaaten der Ukraine zusammengetan./ksr/DP/men
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