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Euro-Finanzminister einigen sich auf Nachfolge für EZB-Vize

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Nach dem Willen der Finanzminister der Euro-Länder soll künftig der Kroate Boris Vujcic den Posten des Vizepräsidenten bei der Europäischen Zentralbank (EZB) bekleiden. Darauf verständigten sich die Finanzminister der Länder mit der Gemeinschaftswährung bei einem Treffen in Brüssel.

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Der Posten wird frei, weil der aktuelle Vizechef der EZB, der Spanier Luis de Guindos, Ende Mai planmäßig aus dem Amt scheiden wird. Bestätigt werden soll die Personalie von den EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfeltreffen Ende März. Bislang steht der 61 Jahre alte Vujcic Kroatiens Notenbank vor.

Deutschland habe die Nominierung des Kroaten unterstützt, hieß es aus Regierungskreisen. "Es ist uns ein Anliegen, die Anstrengungen der neuen Euro-Mitgliedstaaten zu würdigen. Kroatien steht darüber hinaus für eine solide Geldpolitik." In dem Adrialand wird seit 2023 mit dem Euro bezahlt.

EZB-Chefposten muss auch neu besetzt werden

Auch die Amtszeit von EZB-Präsidentin Christine Lagarde endet eineinhalb Jahre später, im Oktober 2027. Über die Nachfolge der Französin wird bereits spekuliert. Mit Bundesbank-Präsident Joachim Nagel und EZB-Direktorin Isabel Schnabel warfen unter anderem zwei Deutsche schon ihren Hut in den Ring.

Bei der Postenbesetzung haben die Verhandler üblicherweise im Blick, dass es zwischen kleinen und großen, südlichen und nördlichen Euroländern ein Gleichgewicht gibt. Das gilt auch für das Verhältnis von Befürwortern einer harten Geldpolitik und den Verfechtern eines eher lockeren Kurses./rdz/DP/he

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