EU-Kommission ernennt erstmals KI-Sonderbeauftragten

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Die wehende Flagge der EU.
- pixabay.com

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Kommission hat erstmals einen Sonderbeauftragten für künstliche Intelligenz ernannt. Der dänische Manager Jim Hagemann Snabe werde EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sowie Vizepräsidentin Henna Virkkunen in dieser neu geschaffenen Position künftig beraten. Das Ziel dahinter sei es, das transformative Potenzial von KI in der gesamten Europäischen Union zu maximieren, teilte Virkkunen mit.

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Hagemann Snabe soll die Position den Angaben zufolge bis Ende März kommenden Jahres innehaben und unentgeltlich arbeiten.

Die Ernennung erfolge zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die KI-Politik der Kommission, teilte die Kommission mit. Hauptgedanke hinter dem Posten sei es, Erfahrungen aus Aktivitäten außerhalb der Kommission einzubringen. Außerdem solle er einen Bericht über industrielle KI erstellen, hieß es.

Viele Jahre Erfahrung in IT-Branche

Hagemann Snabe habe in renommierten Technologieunternehmen gearbeitet und sei Mitglied verschiedener internationaler und finanzieller Institutionen gewesen. Er bringe 25 Jahre Erfahrung aus der IT-Branche sowie dem KI-Bereich mit. Hagemann Snabe ist nach Angaben von Siemens (Siemens Aktie) Mitglied des Aufsichtsrats des Technologiekonzerns.

Gemäß den Vorschriften für Sonderberater habe die Kommission vor der Ernennung von Hagemann Snabe eine gründliche Prüfung durchgeführt, um sicherzustellen, dass kein Interessenkonflikt zwischen seinen Aufgaben als Sonderbeauftragten und seinen beruflichen Tätigkeiten außerhalb der Kommission bestehen. Für die Dauer seines Mandats werde er etwa seine Mitgliedschaft im Beirat von Google Cloud aussetzen.

Status eines unentgeltlichen Sonderberaters

Er werde die EU-Kommission im gesamten Bereich der industriellen KI beraten, kündigte die Behörde an. Besondere Schwerpunkte liegen der Kommission zufolge auf der KI-Infrastruktur, einschließlich Rechenzentren, dem Bereich des sogenannten High Performance Computing (HPC) und den für den KI-Einsatz kritischen Halbleiter-Lieferketten./laf/DP/jha



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