Eric Trump: "Stablecoins werden den US-Dollar retten"
Eric Trump verteidigt das Stablecoin-Projekt der Familie Trump. Kritiker sehen jedoch massive Interessenkonflikte zwischen Politik und Krypto-Geschäften.
Eric Trump, Sohn von US-Präsident Donald Trump, hat sich erneut zur Rolle von Stablecoins im internationalen Finanzsystem geäußert.
In einem Interview mit der New York Post erklärte er, dass “Stablecoins den US-Dollar retten werden”.
Dabei verwies er insbesondere auf USD1, die digitale Währung des Trump-nahen Krypto-Projekts World Liberty Financial (WLFI).
Das Projekt steht seit seiner Ankündigung Ende März unter starker politischer Beobachtung. Bereits kurz nach Bekanntwerden hatten mehrere Experten vor einem möglichen Interessenkonflikt gewarnt.
Auch im US-Kongress löste das Projekt Kritik aus. Maxine Waters, ranghöchstes Mitglied des Finanzdienstleistungsausschusses des Repräsentantenhauses, äußerte im April den Verdacht, Trump wolle den US-Dollar im Staatsapparat durch seinen eigenen Stablecoin ersetzen.
“Trump will wahrscheinlich, dass die gesamte Regierung Stablecoins nutzt – von Sozialleistungen bis hin zu Steuerzahlungen. Und welchen Coin würde er nehmen? Seinen eigene, natürlich”, so Waters.
Fünf demokratische Senatoren wiesen in einem Schreiben Ende März auf “beispiellose Risiken für das Finanzsystem” hin, sollte ein amtierender Präsident direkt von einer digitalen Währung profitieren.
Die Kritik verstärkte sich, nachdem Präsident Trump am 18. Juli den sogenannten GENIUS Act unterzeichnet hatte, der die Regulierung von Stablecoins in den USA voranbringt.
Mit dem jüngsten Börsenstart des WLFI-Token des DeFi-Projekts World Liberty Financial stieg das Trumpsche Krypto-Vermögen Anfang September auf über fünf Milliarden US-Dollar an.
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