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Barclays: Britische Großbank erwägt Blockchain-Plattform für Zahlungen

Stablecoins werden im Zahlungsverkehr immer relevanter. Barclays will deshalb eine eigene Infrastruktur testen, die auch tokenisierte Einlagen abbilden kann.
  • Barclays prüft laut einem Bloomberg-Report vom 27. Februar 2026 den Aufbau einer eigenen Blockchain-Plattform für zentrale Bankfunktionen wie Zahlungen und Einlagen.
  • Demnach hat die britische Großbank bereits Request-for-Information-Anfragen an mehrere Technologieanbieter verschickt, um Optionen für eine Infrastruktur auszuloten, die auch Stablecoins und tokenisierte Deposits unterstützen könnte. Eine Auswahl möglicher Partner könnte dem Bericht zufolge schon im April erfolgen.
  • Hintergrund ist der zunehmende Druck durch Stablecoins wie Tethers USDT und Circles USDC, die schnelle, günstige und rund um die Uhr verfügbare Abwicklung versprechen – und damit klassische Zahlungs-Rails sowie das Einlagengeschäft von Banken herausfordern könnten.
  • Bloomberg ordnet Barclays Vorstoß in einen breiteren Trend ein: Auch Wettbewerber wie JPMorgan und HSBC testen bereits tokenisierte Einlagen- und Settlement-Lösungen. Parallel dazu wächst das Interesse außerhalb des Bankensektors: So soll Meta erneut an Stablecoin-Zahlungen arbeiten und entsprechende Integrationen testen.
  • Trotz jahrelanger Pilotprojekte gilt der Markt als noch früh: Die über Blockchain abgewickelten Volumina liegen bislang weiterhin deutlich unter denen traditioneller Bankensysteme – der Trend zeigt jedoch steil nach oben.
  • Ende vergangenen Jahres machten Barclays-Analysten noch mit einem pessimistischen Krypto-Report die Runde. Demnach fehle es Bitcoin, Ethereum und Co. derzeit an einem Kurskatalysator. Andere Stimmen sehen das derzeit so negative Sentiment als klassischen Boden-Indikator.

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