MARA Holdings verzeichnet für das vierte Quartal einen Nettoverlust von 1,7 Milliarden US-Dollar und verfehlt die Erwartungen der Wall Street damit deutlich.
Eine Wertberichtigung der digitalen Vermögenswerte in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar treibt das Minus an und überschattet das operative Geschäft. Der Bitcoin-Kurs fiel im entsprechenden Zeitraum um rund 30 Prozent und belastete die Bilanz des Mining-Giganten schwer, der im Vorjahr noch Profit auswies.
Das Unternehmen erwirtschaftete einen Umsatz von rund 202 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang von etwa sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
MARA beendete das Jahr mit einem gewaltigen Bestand von 53.822 Bitcoin, wovon das Management rund 28 Prozent für zusätzliche Renditen am Markt verlieh oder verpfändete.
MARAs Quartalsergebnisse im Überblick | Quelle: ir.mara.com
Trotz der schwachen Quartalszahlen reagieren Investoren euphorisch und treiben den Kurs der MARA-Aktie nachbörslich um rund 16 Prozent auf fast 10 US-Dollar an.
Der Markt feiert die strategische Neuausrichtung des Unternehmens vom reinen Bitcoin-Miner hin zu einem Anbieter für High-Performance-Computing und Künstliche Intelligenz.
Dieser Pivot spiegelt einen Branchentrend wider, bei dem Miner ihren exklusiven Zugang zu massiven Stromkapazitäten für KI-Rechenleistung monetarisieren.
Durch Bitcoins Bärenmarkt geraten viele andere Miner derweil in die Bredouille. Eine Analyse von Bloomberg zeigt, dass der Hash-Preis, eine wichtige Kennzahl für die Rentabilität der Miner, kürzlich den niedrigsten Wert in seiner Geschichte erreicht hat.
Bitcoin-Kenner sehen darin jedoch Anhaltspunkte für eine Bodenbildung im Bitcoin-Kurs. Alle weiteren Infos dazu im Video:
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