WASHINGTON/PEKING - Die USA setzen nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio zur Lösung der festgefahrenen Situation rund um die Straße von Hormus auf Unterstützung aus China. Peking solle eine aktivere Rolle spielen und Iran dazu bewegen, "von dem Abstand zu nehmen, was er derzeit im Persischen Golf tut und zu tun versucht", sagte Rubio dem Sender Fox News. Nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping erklärte das Weiße Haus, beide Seiten seien sich einig gewesen, dass die Meerenge für Energie-Transporte offen bleiben müsse.
Bessent nennt Bedingungen für Zollsenkungen für China
PEKING - Im Zollkonflikt zwischen den USA und China hat US-Finanzminister Scott Bessent Bedingungen für mögliche Senkungen von Importabgaben genannt. Kernidee sei ein Handelsrat (Board of Trade), über den beide Seiten Güter in unbedenklichen Bereichen identifizieren sollen, sagte er im Interview des US-Senders CNBC auf die Frage, welche Güter für Zollsenkungen im Wert von rund 30 Milliarden US-Dollar (25,6 Mrd Euro) infrage kämen. Bessent stellte dabei gegenseitige Handelserleichterungen in Aussicht.
USA: Einzelhandelsumsätze steigen wie erwartet
WASHINGTON - Die Umsätze im US-Einzelhandel sind im April wie erwartet gestiegen. Sie legten im Monatsvergleich um 0,5 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit diesem Anstieg gerechnet.
USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen stärker als erwartet
WASHINGTON - In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche stärker als erwartet gestiegen. Die Hilfsanträge kletterten um 12.000 auf 211.000, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Die Kennzahl befindet sich aber weiter auf einem niedrigen Niveau. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg auf 205.000 Anträge erwartet. Der Wert für die Vorwoche wurde um 1.000 auf 199.000 nach unten revidiert.
ROUNDUP 2: Ministerrücktritt erschüttert Regierung in London
LONDON - Die Krise der Labour-Regierung hält das politische London weiter in Atem. Gesundheitsminister Wes Streeting trat aus Protest gegen Premierminister Keir Starmer zurück. Mit Spannung wurde erwartet, ob der 43-Jährige den Regierungschef um den Parteivorsitz herausfordern wird. Diesen Schritt machte Streeting jedoch vorerst nicht. Spekuliert wurde, er könne womöglich keine ausreichende Unterstützung im Parlament dafür haben.
ROUNDUP/Merz: Europa muss 'eine Macht werden'
AACHEN - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich für eine "grundlegende Modernisierung" des EU-Haushalts ausgesprochen, um Europa als eigenständige Macht in einer Welt im Umbruch zu festigen.
Iran: Hindernis in Straße von Hormus sind nicht wir
NEU-DELHI/TEHERAN - Aus Sicht des Irans liegt die Blockade der Straße von Hormus vor allem an den USA. "Das Hindernis sind nicht wir, sondern die USA mit ihrer Blockade", sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi am Rande des Treffens der Brics-Außenminister in Neu-Delhi dem Staatssender Press TV. "Was uns betrifft, so ist die Straße von Hormus für alle Handelsschiffe offen", sagte Araghtschi weiter, nur müsse eine Durchfahrt im Vorfeld mit den iranischen Seestreitkräften koordiniert werden.
Britische Wirtschaft gewinnt an Fahrt
LONDON - Die britische Wirtschaft hat im ersten Quartal an Fahrt gewonnen. In den drei Monaten bis Ende März ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 Prozent gestiegen, wie das Statistikamt ONS am Donnerstag in London nach einer ersten Schätzung mitteilte. Damit hat sich das Wachstum beschleunigt. Im vierten Quartal war die zweitgrößte europäische Volkswirtschaft zudem um 0,2 Prozent gewachsen, nachdem zunächst ein Wachstum von 0,1 Prozent gemeldet worden war. Analysten hatten im Schnitt für das erste Quartal ein Wachstum von 0,6 Prozent erwartet.
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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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