WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat dem Iran vorgeworfen, Falschinformationen über mögliche Verabredungen mit den USA zu verbreiten. Bedingungen für ein mögliches Rahmenabkommen, die das Land durchgestochen habe, hätten "NICHTS" mit dem zu tun, was vereinbart worden sei, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Worauf er sich genau bezog, blieb unklar. Trump nannte keine Details und sprach von "unehrenhaften" Leuten, mit denen man es zu tun habe. "Sie sollten sich besser zusammenreißen - und zwar SCHNELL!", drohte er.
Pakistan: Fortschritte bei US-Verhandlungen mit dem Iran
ISLAMABAD - Nach Signalen aus den USA und dem Iran über Fortschritte in den wochenlangen Verhandlungen über ein Ende des Krieges spricht nun auch der Vermittlerstaat Pakistan von Erfolgen. Außenminister Ishaq Dar und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas äußerten nach einem Telefonat ihre Hoffnung auf eine "anhaltenden Verständigung und friedliche Lösung" zwischen den Kriegsparteien, wie Dars Ministerium auf X schrieb.
USA: Michigan-Konsumklima verbessert sich stärker als erwartet
MICHIGAN - Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im Juni stärker als erwartet aufgehellt. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg laut der am Freitag veröffentlichten ersten Schätzung um 4,1 Punkte auf 48,9 Punkte. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg auf 46,0 Punkte erwartet.
ROUNDUP 2: Klappt die Vier-Wochen-Operation für stabile Kassenbeiträge?
BERLIN - Das umstrittene Sparpaket für stabile Krankenkassenbeiträge geht in die entscheidende Phase. Gesundheitsministerin Nina Warken brachte ihren Entwurf in den Bundestag ein, der Milliarden-Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken und Pharmabranche vorsieht - aber auch höhere Zuzahlungen und andere Einschnitte für Versicherte. "Unser Gesetz verlangt allen etwas ab, von niemandem aber Unzumutbares", sagte die CDU-Politikerin. Unter hohem Einigungsdruck will die schwarz-rote Koalition das Vorhaben nun noch vor der Sommerpause Mitte Juli besiegeln. Die Länder meldeten massive Einwände an.
Unmut bei Unternehmern für SPD-Vorschlag zur Erbschaftsteuer
BERLIN - Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat beim "Tag des Familienunternehmens" mit Aussagen zur Erbschaftsteuer für Unmut gesorgt. "Wir brauchen eine gerechte Verteilung", sagte Bas bei der Veranstaltung in Berlin - was Unmut und Zwischenrufe auslöste. Bas bekam bei ihrer Rede aber auch mehrfach Applaus.
ROUNDUP: Insolvenzen von Verbrauchern und Firmen steigen in der Krise
WIESBADEN - Inmitten der Wirtschaftskrise reißt die Welle der Firmenpleiten in Deutschland nicht ab. Im ersten Quartal wurden 6.275 Unternehmensinsolvenzen bei den Amtsgerichten beantragt und damit 6,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Allein im März stieg demnach die Zahl um 15,8 Prozent.
KI so schlau wie Akademiker? Ifo: Erste Firmen denken nach
MÜNCHEN - Eine gar nicht so kleine Minderheit der deutschen Unternehmen traut der Künstlichen Intelligenz nach einer Befragung des Ifo-Instituts bereits den teilweisen Ersatz von Akademikern zu. Ein knappes Fünftel (19,2 Prozent) von knapp 3000 im Mai befragten Firmen hält es demnach für leicht oder sogar sehr leicht, an Stelle von Arbeitnehmern mit Fach- beziehungsweise Hochschulabschluss von KI unterstützte Arbeitnehmer ohne entsprechende Qualifikation zu setzen. Und 15 Prozent der Unternehmen schätzen es demnach auch als leicht bis sehr leicht ein, erfahrene Kolleginnen und Kollegen durch unerfahrene auszutauschen, denen die KI hilft.
Mehr Rente ab Juli - Bundesrat stimmt Erhöhung zu
BERLIN - Die Bezüge der gut 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland steigen ab dem kommenden Monat wie geplant um 4,24 Prozent. Der Bundesrat stimmte der entsprechenden Verordnung des Bundessozialministeriums zur jährlichen Rentenanpassung abschließend zu. Die Steigerung orientiert sich wie immer an der Lohnentwicklung.
Reiche warnt vor dem Verschleppen von Reformen
BERLIN - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche mahnt Tempo bei grundlegenden Reformen in Deutschland an. Die CDU-Politikerin sagte beim "Tag des Familienunternehmens" in Berlin, die Zeit dränge. Deutschland verliere an Substanz, sagte sie mit Blick auf die Verlagerungen von Produktion ins Ausland. "Mit jedem Tag, den wir verlieren und Reformen verschleppen, erodiert diese Substanz."
WIESBADEN - Der Tankrabatt hat den Inflationsschub in Deutschland gebremst. Im Mai lagen die Verbraucherpreise um 2,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt bestätigte. Noch im April hatte der Ölpreisschock infolge des Iran-Kriegs die Teuerungsrate mit 2,9 Prozent auf den höchsten Stand seit Januar 2024 getrieben. Ökonomen hatten dies im Schnitt erwartet.
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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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