- Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen könnten steigen.
- US-Defizit wird durch neues Gesetz hoch gehalten.
- Zölle könnten Inflation um bis zu 1,6 Prozentpunkte erhöhen.
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Laut Jeff Helsing, Stratege bei T. Rowe Price, könnten die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen innerhalb der nächsten 18 Monate auf bis zu 6 Prozent steigen. Dieser Anstieg wäre noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen, sei jedoch aufgrund der expansiven Fiskalpolitik der USA und der Möglichkeit, dass Zölle die Inflation weiter anheizen, nun realistisch. Helsing beschreibt dies als eine potenziell historische Gelegenheit im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere.
Der Hauptgrund für die möglichen höheren Renditen liegt in drei Faktoren.
Erstens wird das kürzlich verabschiedete "One Big Beautiful Bill"-Gesetz das US-Defizit in den kommenden Jahren hoch halten, was zu einer verstärkten Ausgabe von Staatsanleihen führen dürfte.
Zweitens schätzt Blerina Uruçi, Chefökonomin bei T. Rowe Price, dass Zölle die Inflation um 1,0 bis 1,6 Prozentpunkte erhöhen könnten.
Drittens bleibt das globale Wachstum stabil, was in Kombination mit der fiskalischen Expansion der größten Volkswirtschaften der Welt unterstützt wird.
Dies könnte eine erhebliche Veränderung in der Vermögensallokation zur Folge haben, da Anleger möglicherweise ihre Allokationen in Aktien verringern könnten. Die potenziellen Renditen von Anleihen wären in diesem Fall möglicherweise höher als die von Aktien und zudem weniger volatil.
T. Rowe Price schlägt vor, in diesem sich wandelnden Marktumfeld eine steilere Zinsstrukturkurve anzustreben, da die langfristigen Renditen aufgrund höherer Inflation und fiskalischer Dynamik steigen dürften.
Zudem empfiehlt die Gesellschaft, inflationsgebundene Anleihen hinzuzufügen und in weniger korrelierte Märkte und Sektoren zu investieren. Eine flexible Strategie sei entscheidend, da Volatilität zu erwarten ist.
Zusammenfassend sagt Helsing
Ein Anstieg auf 6 Prozent würde eine historische Anlagemöglichkeit schaffen. Anleger sollten jetzt mit der Planung beginnen.
Autor: sbh-Redaktion/neb
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