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DGB fordert 'Bündnis für Arbeit und Innovation' beim Kanzler

BERLIN (dpa-AFX) - Für einen Weg aus der deutschen Wirtschaftsflaute sollen nach dem Willen des DGB die Bundesregierung, Arbeitgeber und Gewerkschaften an einem Strang ziehen. "Ich möchte, dass wir als Sozialpartner auf höchster Ebene, am besten im Kanzleramt, ein Bündnis dafür schmieden", sagte Yasmin Fahimi, die Chefin des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) im "ZDF-Morgenmagazin". "Wir müssen jetzt endlich den Fokus auf Wirtschaftswachstums- und Standortpolitik richten."

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Fahimi wies Forderungen zurück, Sozialleistungen zu kürzen. Die deutschen Sozialkosten seien kein Wettbewerbsnachteil. Was die Industrie brauche, seien stabile Energiepreise und Technologieführerschaft. "Wenn wir den Sozialstaat klein machen, entstehen ja nicht neue Aufträge für die Automobilindustrie", sagte die Gewerkschafterin. "Wir müssen Wachstum und Kaufkraft stärken."

Fahimis Bündnis-Vorschlag erinnert an das "Bündnis für Arbeit, Ausbildungs- und Wettbewerbsfähigkeit", mit dem die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder (SPD) von 1998 an versuchte, gemeinsam mit Arbeitgebern und Gewerkschaften die Wirtschaft voranzubringen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte die Abgeordneten von Union und SPD in einem Brief zum Jahresauftakt auf ein Reformjahr 2026 eingeschworen, um die deutsche Wirtschaft aus der Krise zu holen./bf/DP/zb


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