Devisen: Eurokurs legt zu

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Donnerstag nach den jüngsten Verlusten zugelegt. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1380 US-Dollar gehandelt. Dies war etwas mehr als am Morgen. Am Vortag war der Euro auf den tiefsten Stand seit über einem Jahr gefallen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1342 (Mittwoch: 1,1340) Dollar (Dollarkurs) fest. Der Dollar kostete damit 0,8816 (0,8818) Euro.

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Der Euro profitierte etwas von der freundlicheren Stimmung an den Finanzmärkten. Die Weltleitwährung Dollar wurde weniger gesucht. In den USA stieg der Preisindex PCE im Jahresvergleich um 4,1 Prozent. Im Vormonat hatte die Rate noch bei 3,8 Prozent gelegen. Die Zahlen bewegten den Markt kaum, da sie so erwartet wurden. Der PCE ist der von der US-Notenbank Fed bevorzugte Preisindikator.

Zuletzt hatte die Spekulation auf eine Zinserhöhung durch die Fed in den kommenden Monaten dem Dollar Auftrieb gegeben und den Euro im Gegenzug deutlich belastet. Unter anderem hatte der neue Fed-Chef Kevin Warsh nach seiner ersten Zinssitzung die Bedeutung der Preisstabilität hervorgehoben und damit die Zinsspekulationen verstärkt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86183 (0,86165) britische Pfund, 183,57 (183,35) japanische Yen und 0,9223 (0,9216) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.040 Dollar. Das waren rund 40 Dollar mehr als am Vortag./jsl/jha/

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