MANNHEIM (dpa-AFX) - Die ZEW-Konjunkturerwartungen haben sich im Mai unerwartet etwas aufgehellt. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW stieg gegenüber dem Vormonat um 7,0 Punkte auf minus 10,2 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung am Dienstag in Mannheim mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang auf minus 19,5 Punkte erwartet.
Für dich zusammengefasst:
Die ZEW-Konjunkturerwartungen stiegen im Mai um 7,0 Punkte.
Der Stimmungsbarometer liegt jetzt bei minus 10,2 Punkten.
Die Bewertung der aktuellen Lage fiel um 4,1 Punkte.
Die Auswirkungen des Iran-Kriegs hatten den Indikator im März und April noch stark belastet. Im Februar hatten die Konjunkturerwartungen noch bei 58,3 Punkten gelegen.
"Die Expertinnen und Experten hoffen auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs", schreibt ZEW-Präsident Achim Wambach. "Die schwache Industrieproduktion, steigende Energiepreise und eine Inflationsrate oberhalb der 2-Prozent-Marke belasten die deutsche Wirtschaft jedoch weiterhin."
Die schwache Bewertung der aktuellen Lage hat sich hingegen weiter verschlechtert. Der entsprechende Indikator fiel um 4,1 Punkte auf minus 77,8 Punkte. Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 78,0 Punkte gerechnet./jsl/men
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