- Die Kurse deutscher Staatsanleihen legten leicht zu.
- Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank auf 3,44 %.
- Die Renditen in der Eurozone gaben deutlich nach.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Verantwortlich für die Entspannung am Anleihemarkt waren Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Nach Medienberichten über mögliche neue US-Angriffe auf iranische Ziele noch vor den Midterms hat Trump eine Wiederaufnahme von Militäreinsätzen dementiert. "Wir werden den Iran zu keinem Zeitpunkt vor den Zwischenwahlen, die am 3. November in den Vereinigten Staaten stattfinden, angreifen", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Man führe hingegen "konstruktive Gespräche" mit Teheran. Die Ölpreise fielen daraufhin seit gestern Abend. Dies dämpfte die Inflationsgefahren etwas.
In allen wichtigen Ländern der Eurozone gaben die Renditen deutlich nach. Besonders deutlich war der Rückgang in Frankreich. Der französische Anleihenmarkt stand angesichts der Verschuldungsentwicklung und der politischen Instabilität zuletzt stark unter Druck. Am vergangenen Freitag war die Rendite zehnjähriger französischer Anleihen bis auf fast fünf Prozent gestiegen.
"Die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen haben indes leicht nachgelassen", schreiben die Experten der Helaba. Für die EZB werde ein zusätzlicher Zinsschritt bis zum Jahresende nicht mehr vollständig eingepreist. EZB-Chefvolkswirt Philip Lane hatte am Donnerstag gesagt, dass man bei der Zinspolitik "maßvoll" vorgehen wolle. /jsl/stk
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
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