- Die Kurse deutscher Bundesanleihen gaben nach.
- Der Euro-Bund-Future fiel um 0,32 Prozent.
- Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg auf 2,58 Prozent.
- Rohstoffrallye 2.0 - Diese 3 Werte könnten jetzt explodieren! (hier klicken)
Zunächst hatte die Verunsicherung an den Finanzmärkten die Anleihen noch gestützt. Probleme einiger Regionalbanken sorgten für Nervosität. Hinzu kommt der verschärfte Handelsstreit zwischen den USA und China. Im Vergleich zum Wochenstart legte der Bund-Future merklich zu. Die leichte Erholung des Dollar (Dollarkurs) im Tagesverlauf begründeten Händler mit Gewinnmitnahmen.
Die in der Eurozone veröffentlichen Verbraucherpreise bewegten den Markt kaum. Die Jahresinflationsrate ist im September leicht auf 2,2 Prozent gestiegen. Damit wurde eine erste Schätzung wie von Volkswirten erwartet bestätigt. Allerdings ist die Kernrate etwas höher als erwartet ausgefallen. Bei dieser werden schwankungsanfälligen Preise für Energie und Lebensmitteln herausgerechnet. Die EZB strebt auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an.
Bundesbankchef Joachim Nagel signalisiert vor der nächsten Sitzung der EZB weiterhin stabile Leitzinsen. "Geldpolitisch sehe ich gegenwärtig keinen Handlungsbedarf", sagte er am Rande der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds in Washington. Nagel sprach von einem "recht günstigen Inflationsbild"./jsl/he
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.