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DAX – Erholung auf wackeligen Beinen

Die Märkte hangeln sich weiter von Schlagzeile zu Schlagzeile. Am Dienstag trat zunächst Donald Trump vor die Presse, gegen 21 Uhr folgte dann eine Meldung zu einem möglichen Waffenstillstand. Brent fiel auf den niedrigsten Stand seit rund 2 Wochen. Auch der DAX „kauft“ die Entspannung vorerst. 

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Frankfurt am Main ist einer der wichtigsten Finanzplätze Europas. (Symbolfoto)
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DAX 22.629,92 DAX Chart -1,43%
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In Teheran wies ein Militärsprecher Berichte über Gespräche höhnisch zurück und stellte die Frage, ob Washington „mit sich selbst verhandle“. Gleichzeitig heißt es aus Vermittlerkreisen, der Iran habe Pakistan, Ägypten und der Türkei signalisiert, die jüngsten US-Truppenverstärkungen hätten den Verdacht genährt, ein Gesprächsangebot könne eher eine Finte als ein ernst gemeinter Ausweg sein.

Beide Seiten stellen harte Forderungen. Die USA verlangen vom Iran den Abbau seiner drei wichtigsten Nuklearanlagen sowie den vollständigen Verzicht auf Anreicherung auf iranischem Boden. Zudem soll die Arbeit an ballistischen Raketen ausgesetzt, die Unterstützung verbündeter Milizen eingeschränkt und die Straße von Hormus wieder vollständig geöffnet werden.

Der Iran fordert Medienberichten zufolge Reparationen und Entschädigungen für kriegsbedingte Verluste, die formelle Kontrolle über die Straße von Hormus, Sicherheitsgarantien gegen künftige Militäraktionen sowie keine Beschränkungen für das iranische ballistische Raketenprogramm.

Unter diesen Bedingungen kann Trump den Krieg eigentlich kaum beenden. Daher könnte an den Märkten Richtung Wochenende die Sorge zunehmen, dass die USA weiter eskalieren. Der DAX steigt am Mittwoch zeitweise über 23.000 Punkte. Nachdem wir am Dienstag noch empfohlen hatten, Rücksetzer zu kaufen, kann man nun auch über selektive Absicherungen nachdenken. Die Lage bleibt sehr fragil, kann sich aber natürlich auch weiter entspannen. Vorerst rechnen wir jedoch nicht mit einem baldigen „finalen“ Ende des Konflikts.

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Auf Polymarket wird ein Waffenstillstand bis Ende April zu 50 Prozent eingepreist. Die Märkte „glauben“ Donald Trump offensichtlich nicht mehr. 

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