Coinbase kauft Echo für 375 Millionen US-Dollar – ICOs feiern Comeback
Für rund 375 Millionen US-Dollar kauft Coinbase die Plattform von Krypto-Influencer Cobie. Das Ziel: Token-Sales direkt auf der Blockchain.
Die US-Krypto-Börse Coinbase hat die Plattform Echo übernommen. Das Start-up ermöglicht es Communitys, gemeinschaftlich Kapital in frühen Finanzierungsrunden zu investieren. Der Deal kostete rund 375 Millionen US-Dollar.
Echo wurde 2024 von Jordan Fish gegründet, in der Krypto-Community besser bekannt als Cobie. Die Plattform zielte darauf ab, die Kluft zwischen privaten Investmentrunden und öffentlicher Beteiligung zu schließen, mit einem Fokus auf On-Chain-Crowdfunding.
Seit dem Start im April 2024 hat Echo über 51 Millionen US-Dollar für 131 Projekte eingesammelt. Das erste Projekt war Ethena, das hinter dem stark wachsenden Stablecoin USDe steht. Mit dem Produkt Sonar ermöglichte Echo Gründern, eigene Tokenverkäufe selbst zu hosten, auf Blockchains wie Base, Solana, Cardano oder Hyperliquid.
Laut Coinbase wird Echo zunächst unter eigenem Namen weitergeführt, während Sonar in das Ökosystem der Krypto-Börse integriert werden soll. Langfristig plant Coinbase, auch tokenisierte Wertpapiere und Real-World-Assets anzubieten.
Der Kauf erinnert an die ICO-Ära von 2017, als öffentliche Tokenverkäufe erstmals ein Massenphänomen wurden. Laut einer Analyse von Tiger Research erleben Public Sales derzeit ein Comeback, diesmal mit klareren Regeln und transparenteren Strukturen.
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