Das Grundprinzip ist vergleichsweise einfach. USD.AI will Kredite für Unternehmen bereitstellen, die KI-Rechenleistung aufbauen oder finanzieren wollen. Als Sicherheit dienen dabei nicht nur klassische Krypto-Assets, sondern GPU-Hardware, also Grafikprozessoren, die für das Training und den Betrieb von KI-Modellen gebraucht werden. Diese Hardware soll im Protokoll als werthaltige Sicherheit erfasst werden, um darauf aufbauend Kredite zu vergeben.
Im Zentrum des Modells stehen zwei Produkte. USDai ist der synthetische US-Dollar des Projekts. sUSDai ist die verzinste Variante, deren Rendite aus Krediten entsteht, die mit KI-Infrastruktur wie GPUs besichert sind. Nicht genutztes Kapital wird in US-Staatsanleihen geparkt. CHIP übernimmt in diesem System die Governance und das Staking. Token-Inhaber entscheiden also mit darüber, welche Sicherheiten akzeptiert werden, wie Risiken bepreist werden und wie sich das Protokoll weiterentwickelt.
Der starke Auftakt zeigt, dass das Narrativ rund um KI-Infrastruktur und Krypto-Finanzierung derzeit auf großes Interesse stößt. Ob daraus mehr als ein kurzfristiger Hype wird, dürfte nun davon abhängen, ob USD.AI sein Kreditmodell mit realer Nachfrage und belastbaren Sicherheiten unterfüttern kann.
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Zuletzt sorgte die KI-Branche jedoch für Sorgenfalten unter Krypto-Anlegern. Das neue Claude-Modell Mythos könnte DeFi-Hacks massiv verschärfen.

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