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Bundesregierung bedauert Votum für Atomkraft in Belgien

BERLIN (dpa-AFX) - Das Bundesumweltministerium reagiert skeptisch auf den Beschluss für ein Ende des Atomausstiegs in Belgien. Selbstverständlich respektiere man souveräne nationale Entscheidungen zum Energiemix, sagte ein Sprecher in Berlin. Das Ministerium bedauere aber die aktuelle Änderung, nicht zuletzt, weil Risiken der Atomkraftnutzung nicht an Landesgrenzen Halt machten. Es bleibe abzuwarten, wie es in Belgien weitergehe. Eine Gesetzesänderung bedeute noch nicht eine tatsächliche Laufzeitverlängerung.

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Sonderveranstaltung mit dem Staatspräsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj. Hier Blick in den Plenarsaal während seiner Rede im Reichstagsgebäude Berlin / Deutschland
Quelle: - ©Marc Beckmann:

Das belgische Parlament hatte mit großer Mehrheit für eine Verlängerung der Laufzeit der bestehenden Atomkraftwerke votiert. Die rechte Regierung von Ministerpräsident Bart De Wever plant auch den Bau neuer Reaktoren. Derzeit verfügt Belgien über zwei Kernkraftwerke mit sieben Reaktoren - drei wurden allerdings bereits vom Netz genommen.

Belgien hatte 2003 einen Atomausstieg gesetzlich festgelegt. Ursprünglich sollten die weiteren Reaktoren der beiden Kernkraftwerke in Doel nahe der Stadt Antwerpen und Tihange 2025 abgeschaltet werden. In Deutschland waren die letzten Atommeiler 2023 vom Netz gegangen./sam/DP/jha


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