Bundesagentur für Arbeit mit Milliardendefizit
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Die schwachen Konjunkturaussichten in Deutschland, gepaart mit höherer erwarteter Arbeitslosigkeit, bescheren der Bundesagentur für Arbeit (BA) in den kommenden Jahren voraussichtlich Defizite in zweistelliger Milliardenhöhe. Wie es laut der Deutschen Presse-Agentur in einem Finanzbericht der Nürnberger Behörde heißt, müsse damit gerechnet werden, dass das Defizit 2026 bei über acht Milliarden Euro liegen könnte.
Der gesamte Schuldenstand könnte Ende 2026 sogar bei fast zehn Milliarden Euro liegen, wenn man Liquiditätshilfen des Bundes für die BA des Vorjahres hinzurechnet. Wegen der erwarteten Arbeitslosigkeit sei ein positiver Haushaltssaldo nicht darstellbar, schreibt die BA in dem Schreiben für den Haushaltsausschuss des Bundestags.
Bis 2030 würde sich der Stand an Liquiditätshilfen auf rund 23 Milliarden Euro kumulieren.
Moderation: wirtschaft tv Chefanchor Sascha Oliver Martin
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