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Britisches Tabakverbot nimmt letzte Hürde im Parlament

LONDON (dpa-AFX) - Großbritannien wird rauchfrei - zumindest auf lange Sicht. Ein entsprechender Gesetzentwurf zum Verbot von Tabakverkauf nahm nach langwierigen Beratungen nun die letzte Hürde im Parlament.

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Die Tower Bridge in London.
Quelle: - pixabay.com:

Das Gesetz, dem nur noch die förmliche Zustimmung des Königs fehlt, sieht eine schrittweise Anhebung des Alters vor, ab dem Tabakprodukte legal gekauft werden dürfen. Wer nach dem 1. Januar 2009 geboren wurde, soll dadurch niemals die Möglichkeit bekommen, Zigaretten und ähnliche Produkte legal zu erwerben. Das Rauchen selbst wird nicht verboten.

"Historischer Moment"

Gesundheitsminister Wes Streeting sprach von einem historischen Moment. "Kinder im Vereinigten Königreich werden Teil der ersten rauchfreien Generation sein, die von einem Leben voller Sucht und Gefahr geschützt sein wird", so der Labour-Politiker.

Eingeschränkt wird durch das Gesetz auch der Genuss von E-Zigaretten. Auf Spielplätzen, in Autos mit Kindern und in Krankenhäusern werden die in Großbritannien als Vapes bezeichneten Verdampfer künftig verboten sein.

Neuseeland hatte unter Führung der damaligen Labour-Regierungschefin Jacinda Ardern Ende 2022 ein ähnliches Gesetz verabschiedet. Auch dort hoffte man, ein rauchfreies Land zu werden. Die konservative Nachfolgerregierung kippte das Gesetz jedoch weniger als zwei Jahre später wieder./cmy/DP/he

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