- Bosch-Chef erwartet Gewinn 2025 deutlich unter Plan.
- 2024 sank der Vorsteuergewinn um fast ein Drittel.
- Der Konzern plant den Abbau von rund 29.000 Jobs.
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Hartung zufolge wirken sich mehrere Faktoren negativ auf die Geschäftszahlen des Unternehmens aus. Zum einen kosteten Zölle und Handelsbarrieren Geld. "Zugleich spüren wir bei unseren Produkten für Endkonsumenten, also den Kühlschränken und Waschmaschinen, Mährobotern und Bohrmaschinen, zunehmenden Wettbewerb", sagte der Bosch-Chef. Die Bereitschaft der Kundinnen und Kunden, höhere Preise zu bezahlen, lasse nach.
Eine schnelle Erholung im angelaufenen Jahr erwartet Hartung nicht. "2026 wird sich das Wachstum in den USA und China abschwächen, für Europa und Deutschland sind die Prognosen auch nicht gut", sagte der 59-Jährige. Dies werde sich an den Zahlen ablesen lassen. 2026 werde nicht einfacher. "Die für Zukunftsinvestitionen benötigte Zielrendite von mindestens sieben Prozent werden wir frühestens ab 2027 erreichen können."
Tausende Jobs fallen weg
Bosch ist als weltweit größter Autozulieferer bekannt, verkauft aber auch Haushaltsgeräte, Elektrowerkzeuge und Wärmepumpen. Die breite Aufstellung - sonst ein Vorteil der Schwaben - wurde zuletzt aber zum Nachteil. In vielen Bereichen ist der Konzern aus Gerlingen bei Stuttgart nach eigenen Angaben nur noch eingeschränkt wettbewerbsfähig. Allein im Zulieferbereich gibt es demnach eine Kostenlücke in Milliardenhöhe.
Erst im September hatte der Konzern daher angekündigt, rund 13.000 weitere Stellen abzubauen. Betroffen sind vor allem Zuliefer-Jobs in Deutschland. Das Management und Arbeitnehmervertreter verhandeln an mehreren Standorten über die Pläne. Der Abbau soll sozialverträglich geschehen. Sparprogramme gibt es aber auch in anderen Sparten. Die Abbau-Ankündigungen seit Ende 2023 summieren sich mittlerweile auf rund 29.000 Jobs weltweit. Vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 will Bosch Ende Januar veröffentlichen./jwe/DP/men
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