Bitcoin-Verbot bekräftigt: So will China den Krypto-Sektor weiter einschränken
Der Krypto-Markt ist derzeit von extremen Schwankungen geprägt. Während Bitcoin im Westen dennoch an Akzeptanz gewinnt, zieht China die regulatorischen Daumenschrauben an.
China verschärft den regulatorischen Druck auf den Krypto-Sektor erneut und bekräftigt das bestehende Bitcoin-Verbot. In einer Mitteilung erklären die chinesische Zentralbank und mehrere Behörden, dass inländische Unternehmen sowie von ihnen kontrollierte Auslandsfirmen ohne Genehmigung keine Kryptowährungen im Ausland ausgeben dürfen.
Besonders im Fokus stehen Stablecoins und tokenisierte Vermögenswerte (RWAs). Die Emission von an den Yuan gekoppelten Stablecoins im Ausland wird ohne ausdrückliche Zustimmung der Behörden strikt untersagt. Begründet wird der Schritt mit Risiken für die monetäre Souveränität und die finanzielle Stabilität Chinas.
Die Behörden betonen dabei erneut, dass Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether und Stablecoins in China keinen rechtlichen Status als Zahlungsmittel besitzen. Entsprechende Geschäftsaktivitäten gelten weiterhin als illegale Finanzgeschäfte und fallen damit unter das seit dem Jahr 2021 geltende Bitcoin-Verbot.
Auch Offshore-Unternehmen geraten stärker ins Visier der Aufseher in Peking. Sie dürfen keine Krypto-Dienstleistungen für Kunden auf dem chinesischen Festland erbringen, sofern diese Aktivitäten gegen nationale Vorschriften verstoßen.
Zusätzlich nehmen die Regulierer die Tokenisierung realer Vermögenswerte ins Visier. Solche Strukturen könnten laut Behörden als unerlaubte Kapitalbeschaffung gelten und sind ohne Genehmigung über die staatlich vorgesehene Finanzinfrastruktur verboten.
Die neuen Maßnahmen fallen in eine Phase enormer Marktvolatilität. Bitcoin hat seit seinem Hoch im Oktober über 40 Prozent verloren und den gesamten Krypto-Markt im Rahmen dieses Abverkaufes mit nach unten gezogen. Laut Bloomberg wurde dabei eine Marktkapitalisierung in Höhe von 2 Billionen US-Dollar ausgelöscht.
Mit der erneuten Verschärfung sendet Peking ein klares Signal an Investoren und Unternehmen. Trotz globaler Akzeptanz bleibt Bitcoin in China unerwünscht, während der Staat seine Kontrolle über digitale Finanzströme weiter ausbaut.
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