- Bitcoin fiel am Donnerstag unter 80.000 US-Dollar.
- Der Kurs erreichte ein Tagestief von 79.693 Dollar.
- Am Nachmittag stieg er kurzzeitig über 82.100 Dollar.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Am späten Nachmittag stieg der Kurs in kurzer Zeit wieder bis knapp über 82.100 Dollar. Kryptowährungen wie der Bitcoin zählen zu den besonders riskanten Anlageformen und es kann immer wieder zu extremen Kursschwankungen kommen. Analyst Timo Emden vom Handelshaus Captrader begründete die Kursverluste beim Bitcoin mit einem "Unsicherheitscocktail aus Zinssorgen, KI-Zweifeln und einem sinkenden Risikoappetit der Anleger".
Bereits am Donnerstag stand der Bitcoin unter Verkaufsdruck, nach einem deutlichen Anstieg der Inflation in den Vereinigten Staaten. Zeitweise war verstärkt auf eine weitere Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed spekuliert worden, und Anleger setzten verstärkt auf festverzinsliche Anlegen wie Staatsanleihen, was die Nachfrage nach Kryptowährungen bremste, die keine Marktzinsen abwerfen.
In den Sommermonaten war der Bitcoin zeitweise bis auf etwa 60.000 Dollar gefallen. In den Monaten August und September zeigte sich dann eine Kurserholung, die sich im Oktober bisher nicht fortgesetzt hat. Trotz der Kursgewinne steht die Kryptowährung aber weiter deutlich unter dem Rekordhoch, das vor etwa einem Jahr bei über 120.000 Dollar erreicht worden war./jkr/he
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