Bereichert sich Krypto-Milliardär Arthur Hayes an seinen Followern?

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Münzen, die repräsentativ für Ethereum stehen.
- © Lightboxx/iStock / Getty Images Plus/Getty Images

Am gestrigen Samstagabend gab BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes bekannt, seine Position in Worldcoin (WLD) vollständig aufzulösen. Nun kommt Kritik auf, weil das Timing sowohl bei diesem als auch bei anderen Krypto-Verkäufen der vergangenen Tage ungewöhnlich anmutet. On-Chain-Analyst ZachXBT stellt in einem X-Post die Frage, wie viel Exit Liquidity der Krypto-Milliardär zuletzt bei seinen eigenen Followern generiert habe.

Außerdem verweist er darauf, dass die Trades in NEAR, HYPE und ZEC einem ähnlichen Muster folgen würden. Der Vorwurf: Hayes soll die verschiedenen Token zunächst gehypt haben, um sie dann am Höhepunkt abzustoßen – zulasten seiner Fans.

Not sure what you mean brah. I sold to a willing seller at a price. Prices could be higher and then I would be called a dumb ass. I just happened to call it right this time as it regards to my trading goals.

Er selbst will davon allerdings nichts wissen. In seiner Antwort schreibt der Krypto-Veteran: “Ich weiß nicht ganz, was du meinst, Alter. Ich habe an einen willigen Käufer zu einem bestimmten Preis verkauft. Die Preise hätten höher sein können, und dann hätte man mich als Trottel bezeichnet.” Zufälligerweise habe er eben richtig gelegen, was seine Trading-Ziele anging. Hayes hatte in den Monaten zuvor mehrfach ein unglückliches Timing bewiesen und verschiedene Coins entweder am Hoch gekauft oder am Tief verkauft.

Erst im vergangenen März hatte US-Präsident Donald Trump das BitMEX-Gründungsteam um Arthur Hayes begnadigt, nachdem es sich zu einer Reihe von Straftaten bekannte. Dazu gehörten unter anderem der Verstoß gegen den Bank Secrecy Act (ein Gesetz zur Verhinderung von Geldwäsche), das Versäumnis der Geldwäscheprävention und Verstöße gegen Know-Your-Customer-Regularien.

Einen Großteil seines Vermögens soll Hayes seit Jahren in Bitcoin halten. Seine Makro-Kernthese seit Jahren: Wenn Schulden steigen, Kredite ausgeweitet werden und Staaten ihre Ausgaben massiv erhöhen, werden knappe Assets profitieren. Bitcoin sei besonders dafür prädestiniert. Für das Jahresende prognostizierte er einen BTC-Kurs von 125.000 US-Dollar.

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