- Bayer erwartet US-Zulassung von Asundexian bald.
- Analysten schätzen Jahresumsatz bis drei Milliarden Euro.
- Markt für Schlaganfallprophylaxe bei 20 Milliarden Euro.
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Julian Schick Für Bayer (Bayer Aktie) rückt ein wichtiger Moment näher: Die US-Zulassung des Gerinnungshemmers Asundexian zur Vorbeugung erneuter Schlaganfälle steht nach Einschätzung der Bank of America unmittelbar bevor. Die Analysten bleiben bei ihrer Kaufempfehlung und trauen dem Mittel in der Spitze rund drei Milliarden Euro Jahresumsatz zu. Der Marktkonsens liegt bei etwa zwei Milliarden.
Spannend wird es durch die Konkurrenz. Bristol Myers Squibb und Johnson & Johnson entwickeln mit Milvexian einen Wirkstoff derselben Klasse. Daten zur Schlaganfallprophylaxe werden noch im vierten Quartal erwartet, Ergebnisse bei Vorhofflimmern Anfang 2027. Die BofA hat sechs mögliche Ausgänge durchgespielt. In vier davon sieht sie Luft nach oben, im besten Fall bis zu rund sieben Milliarden Euro Spitzenumsatz.
Am gefährlichsten wäre für Bayer ein Erfolg von Milvexian in beiden Studien. Dann drohen eine breite Zulassung und Preisdruck, denn Vorhofflimmern ist ein riesiges, vor allem hausärztlich betreutes Feld. Selbst in diesem Fall sehen die Experten kaum Risiko unter den Konsens. Den Markt für die Schlaganfallprophylaxe taxieren sie auf einen niedrigen zweistelligen Milliardenbetrag, den bei Vorhofflimmern auf rund 20 Milliarden Euro.
Zudem liegt die Messlatte hoch: Asundexian senkte das Risiko ischämischer Schlaganfälle um 26 Prozent, ohne mehr Blutungen zu verursachen. Unterschiede im Studiendesign würden oft unterschätzt. Bei Vorhofflimmern müsste Milvexian für einen breiten Markterfolg deutlich mehr liefern als für einen reinen Studienerfolg, etwa 30 bis 40 Prozent weniger schwere Blutungen. Bayer selbst war in dieser Indikation gescheitert.
Ohnehin halten die Analysten das Pharmageschäft für unterschätzt. Getragen von Nubeqa und Kerendia erwarten sie über fünf Jahre ein mittleres einstelliges Umsatzplus pro Jahr, mit Asundexian rund sieben Prozent. Dazu kommen die weitgehend beigelegten Rechtsstreitigkeiten. Mittelfristig halten die Experten wieder einen freien Cashflow von drei bis fünf Milliarden Euro für möglich.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
|
20
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