- Bei der Autobahn GmbH kann es zu Tarifverhandlungen kommen.
- Der dbb und Verdi fordern 7 Prozent mehr Lohn.
- Die Autobahn GmbH hat 15.000 Beschäftigte.
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Dies werde nun intern besprochen. "Klar ist, dass auch der Arbeitgeber weiß, dass wir insbesondere im Bereich der Autobahn sehr gut aufgestellt sind", so Hemsing.
Die Autobahn GmbH des Bundes teilte mit, der dbb beamtenbund und tarifunion sowie Verdi hätten sich zu einer Beendigung des ersten Verhandlungstermins entschieden, noch bevor eine substanzielle Erörterung des von der Autobahn GmbH vorgeschlagenen Angebots möglich gewesen sei. Die Autobahn GmbH bedauere dies.
Auf einem dbb-Flugblatt wird Hemsing mit den Worten zitiert: "Bewegen sich die Arbeitgeber nicht wesentlich, dann werden wir den Druck entsprechend erhöhen müssen. Die Beschäftigten sind hierzu bereit."
Forderungen der Gewerkschaften
Der dbb sowie verdi fordern 7 Prozent mehr Lohn bei einem Mindestbetrag von 300 Euro. Die Autobahn GmbH habe Verantwortung für einen zentralen Teil der kritischen Infrastruktur, heißt es im dbb-Flugblatt. Gutes und motiviertes Personal für diesen Bereich zu halten und zu gewinnen, sei Kernaufgabe der GmbH.
Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle hatte vor der Tarifrunde gesagt: "Die Beschäftigten der Autobahn GmbH halten seit fünf Jahren das marode System Autobahn in Deutschland am Laufen." Sie hätten spürbar höhere Gehälter verdient.
Von der Autobahn GmbH hieß es, Ziel sei es, "attraktive, zukunftsfähige und verantwortungsvolle Lösungen" für die Beschäftigten zu finden, die sowohl die exzellente Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würdige als auch die finanziellen Realitäten eines bundeseigenen Unternehmens abbildet.
Das Unternehmen verfolge weiterhin das Ziel, gemeinsam mit den Gewerkschaften im konstruktiven Dialog eine tragfähige Lösung zu finden. Verhandelt werden laut Autobahn GmbH im Kern ein neues Entgeltpaket, die Laufzeit des zukünftigen Tarifvertrags sowie weitere arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen./hoe/DP/nas
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