Der Arbeitsmarkt konnte damit den schwachen Stimmungsindikatoren trotzen, die Anfang der Woche auf eine Abschwächung am Arbeitsmarkt hingedeutet hatten. Auch aufgrund des Irankonflikts stieg der Subindex für die erwartete Arbeitslosigkeit in der Verbraucherumfrage auf den höchsten Stand seit der Pandemie, während die Beschäftigungskomponente in der Unternehmensumfrage der Australien Industry Group auf den niedrigsten Stand seit 2020 abstürzte. Neben dem Irankonflikt haben sicherlich auch die zwei Zinsanhebungen der RBA in den letzten Monaten die Stimmung belastet. Ein Blick auf die Inflationserwartungen der Verbraucher von heute Morgen, die von 5,2% auf 5,9% im April weiter gestiegen sind, gibt hier allerdings ebenfalls keine Entwarnung.
Zudem mehren sich die Risiken rund um die Versorgung mit Ölprodukten im Land. Am Morgen wurde bekannt, dass in einer der zwei verbliebenen Raffinerien im Land ein Feuer ausgebrochen ist. Es ist zu diesem Zeitpunkt zwar noch unklar, wie groß die Produktionsausfälle sein werden. Allerdings wird somit die hohe Abhängigkeit von importiertem Diesel nochmals verstärkt und erhöht somit das Risiko, dass es aufgrund einer Knappheit zu Produktionsausfällen im Bergbau kommen könnte.
Der australische Doller scheint von diesen Risiken heute Morgen aber wie gesagt nicht viel mitzubekommen. Neben dem Arbeitsmarkt helfen sicherlich auch die zumindest an der Oberfläche in Summe etwas besseren Konjunkturzahlen aus China, dem größten Abnehmerland australischer Exporte. Solange der Iran-Konflikt allerdings nicht gelöst ist, bleiben die Risiken für Rückschläge beim Aussie hoch.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| SW32RV | Call | AUD/USD | Hebel: 5,1 |
| FC5T4F | Put | AUD/USD | Hebel: 5,2 |
| FE1UED | Call | EUR/AUD | Hebel: 5,1 |
| SJ5SCV | Put | EUR/AUD | Hebel: 5,0 |
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